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Aus Schnittstellen werden Nahtstellen

Pilotprojekt im Einzugsgebiet des Spitals Wetzikon 

Schlussbericht

Die Dringlichkeit der Etablierung einer umfassenden und lückenlosen Betreuung für schwer kranke und sterbende Patienten hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich veranlasst, die Schaffung neuer Zusammenarbeitsformen zwischen Spital und ambulanten Dienstleistern in den Leistungsaufträgen zu integrieren. Gleichzeitig hat palliative zh+sh den Auftrag erhalten, Projekte zur Förderung dieser Zusammenarbeit zu entwickeln. Unter seiner Führung hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe ambulant und stationär tätiger Fachleute im Einzugsgebiet des Spitals Wetzikon neue Abläufe entwickelt, um schwer kranken Menschen, einen gut vorbereiteten Austritt aus dem Spital und eine umfassende Betreuung am Ort ihrer Wahl zu ermöglichen.

 

Während der einjährigen Pilotphase konnten 40 Patienten, die meisten mit einer Krebserkrankung, in dieses Programm aufgenommen werden. Alle befanden sich bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ihrer Krankheit und lebten nach Programmeinschluss durchschnittlich nur noch 30 Tage. Bei einem Drittel der Patienten war eine Entlassung aus dem Spital nicht mehr möglich, obwohl sich gut die Hälfte das sehr gewünscht hätte. Bei den anderen zwei Dritteln war eine Spitalentlassung, meistens nach Hause möglich. 80% der nach Hause entlassenen PatientInnen wollten auch zu Hause sterben, was mit vielen Umfragen im In- und Ausland übereinstimmt. Bis auf eine Ausnahme konnte dieser Wunsch dank vorausschauender Organisation und Instruktion des Betreuungsteams inkl. proaktiver Unterstützung der Angehörigen auch erfüllt werden.

 

Den umfassenden Abschluss-Bericht können Sie hier als PDF herunterladen. Wer sich nur für die Flowcharts interessiert findet hier als PDF Spitalaustritt und Spitaleintritt.