Inhaltsbereich Palliative Zürich und Schaffhausen
Erkenntnisse zum therapeutischen Potenzial von Cannabis und Cannabinoiden
Immer wieder wird über dein Einsatz von Cannabis im medizinisch-therapeutischen Zusammenhang diskutiert. Der Grund: Cannabiszubereitungen üben eine Vielzahl therapeutischer Wirkungen aus, darunter antispastische, analgetische, antiemetische, neuroprotektive, antiinflammatorische sowie Wirkungen bei psychiatrischen Erkrankungen.
Zu diesem Ergebnis kommt nun auch wieder eine Zusammenschau vieler Studien zum Thema, die im deutschen Ärzteblatt erschienen ist.
Neben den oben bereits erwähnten Wirkungen gilt – trotz weltweit fehlender Zulassung – wegen der positiven Ergebnisse zahlreicher kleiner kontrollierter Studien auch die analgetische Wirkung von Cannabinoidrezeptor-Agonisten – insbesondere bei neuropathischen Schmerzen – als gut belegt.
Cannabinoide sind vor allem bei (chronischen) neuropathischen Schmerzen und Schmerzen bei Multipler Sklerose wirksam, hingegen schlecht oder unwirksam bei akuten Schmerzen.
Nach wie vor, so der Aufsatz im Ärzteblatt, werde kontrovers diskutiert, ob starker Cannabiskonsum langfristig Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit habe. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei davon auszugehen, dass nur ein sehr starker Konsum – wie er zu therapeutischen Zwecken kaum je eingesetzt wird – zu irreversiblen kognitiven Einbussen führt.
Die Schlussfolgerung der Autoren Franjo Grotenhermen und Kirsten Müller-Vahl: Es gilt heute als erwiesen, dass Cannabinode bei verschiedenen Erkrankungen einen therapeutischen Nutzen haben.
In der Schweiz ist eine medizinische Anwendung von Hanf oder Hanfprodukten unter der heutigen Gesetzgebung nicht erlaubt – mit wenigen Ausnahmen und Sonderbewilligungen (siehe Links zum Thema), die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erlassen kann.
Zu diesem Ergebnis kommt nun auch wieder eine Zusammenschau vieler Studien zum Thema, die im deutschen Ärzteblatt erschienen ist.
Neben den oben bereits erwähnten Wirkungen gilt – trotz weltweit fehlender Zulassung – wegen der positiven Ergebnisse zahlreicher kleiner kontrollierter Studien auch die analgetische Wirkung von Cannabinoidrezeptor-Agonisten – insbesondere bei neuropathischen Schmerzen – als gut belegt.
Cannabinoide sind vor allem bei (chronischen) neuropathischen Schmerzen und Schmerzen bei Multipler Sklerose wirksam, hingegen schlecht oder unwirksam bei akuten Schmerzen.
Nach wie vor, so der Aufsatz im Ärzteblatt, werde kontrovers diskutiert, ob starker Cannabiskonsum langfristig Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit habe. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei davon auszugehen, dass nur ein sehr starker Konsum – wie er zu therapeutischen Zwecken kaum je eingesetzt wird – zu irreversiblen kognitiven Einbussen führt.
Die Schlussfolgerung der Autoren Franjo Grotenhermen und Kirsten Müller-Vahl: Es gilt heute als erwiesen, dass Cannabinode bei verschiedenen Erkrankungen einen therapeutischen Nutzen haben.
In der Schweiz ist eine medizinische Anwendung von Hanf oder Hanfprodukten unter der heutigen Gesetzgebung nicht erlaubt – mit wenigen Ausnahmen und Sonderbewilligungen (siehe Links zum Thema), die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erlassen kann.

