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Häusliche Versorgung sterbender Kinder: Menschenrecht oder Luxus?

Häusliche Versorgung sterbender Kinder: Menschenrecht oder Luxus?

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21. Februar 2013 / Politik
Zurzeit finden im deutschen Recklinghausen die 7. Dattelner Kinderschmerztage statt. Expertinnen und Experten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich diskutieren über die häusliche Versorgung sterbender Kinder.

Selten werden schwerkranke Kinder zu Hause versorgt. Europaweit sterben die meisten Kinder in einem Krankenhaus, weil die ambulante Betreuung nicht gelingt. Dies wollen die Veranstalter der 7. Dattelner Kinderschmerztage ändern: «Wir müssen noch in diesem Jahr eine deutliche Verbesserung für die Leistungserbringer der häuslichen Palliativversorgung von Kindern erreichen», sind sich Prof. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, und MdB Marlene Rupprecht, Vorstandsvorsitzende Deutscher Hospiz- und Palliativverband einig, wie sie gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sagen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Fachleute aus Deutschland, der Schweiz und Österreich zusammen arbeiten. Der Kongress wird darum unter dem Motto «Voneinander lernen» veranstaltet. Die Veranstaltung wurde von Vertretern aller drei Länder gemeinsam organisiert.

Auf dem Programm stehen Vorträge und Workshops zur Kinderpalliativversorgung und Schmerztherapie. Die Tagung dauert bis zum 23. Februar 2013.