palliative zh+sh

Netzlounge

(Bild: Fotolia)
2017 finden zwei Netzlounge-Veranstaltungen zum Thema Gerontopsychiatrie statt.

Die Netzlounges richten sich an Fachpersonen aus allen Bereichen der Palliative Care. Sie beginnen jeweils um 16 Uhr und dauern bis 18 Uhr, inklusive informeller Austausch beim Apéro. Sie finden in den Räumlichkeiten der Pädagogischen Hochschule Zürich statt (Lagerstrasse 2, direkt beim Hauptbahnhof Zürich).

Die Teilnahme an der Netzlounge (inkl. Apéro) kostet für Mitglieder von palliative zh+sh Fr. 20.00, für Nichtmitglieder Fr. 25.00.

26. Oktober 2017: Das Modell Rotacher – bedürfnisorientierte Pflege und Betreuung


Das Pflegezentrum Rotacher in Dietlikon beschreitet neue Wege. Um den hohen Anforderungen in der Pflege Rechnung zu tragen und eine bedürfnisorientierte Pflege und Betreuung bieten zu können, setzt das Pflegezentrum Rotacher auf «Skill- and Grade-Mix». In den fünf Abteilungen des Pflegezentrums erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner ihrem Bedarf entsprechend Kurzzeitpflege, Langzeitpflege, Demenzpflege, Übergangspflege oder Psychiatrische Pflege.

Die stellvertretende Direktorin und Leiterin Pflege Judith Alder und die Pflegeexpertin Ingrid Wenger stellen das Angebot der Psychiatrischen Langzeitpflege an der Netzlounge vom 26. Oktober 2017 vor, das den erkrankten Personen das ihren Krankheitsbildern und Bedürfnissen entsprechende Milieu zur Verfügung stellt. Pflegemitarbeitende mit Psychiatrieerfahrung gewährleisten in enger Zusammenarbeit mit einem Psychiater oder einer Psychiaterin eine interprofessionell fundierte Betreuungs- und Pflegequalität.

Rückblick:

23. März 2017: Aufsuchender Gerontopsychiatrischer Interprofessioneller Liaisondienst (AGIL)

Samuel Vögeli, Pflegeexperte APN, RN, MScN der Psychiatrischen Universitätsklinik PUK stellte den Konsiliardienst «AGIL» vor, der sowohl direkt Betroffenen und Angehörigen als auch Fachpersonen im Kanton Zürich zur Verfügung steht.

Palliative Care in der Langzeitpflege

Netzlounge 2016: Palliative Care in der Langzeitpflege
(Bild: Zürcher Lighthouse)

Die Netzlounge-Foren widmeten sich 2016 einem Thema, in dem nicht nur viel Diskussions- sondern auch Handlungsbedarf besteht: Palliative Care in der Langzeitpflege. Fachleute diskutierten im Plenum unter anderem Fragen wie: Wie verlaufen Verlegungen von Akutstationen ins Pflegeheim oder Hospiz? Wie kann eine angemessene palliative Betreuung in der Langzeitpflege finanziert werden? Wie kann ein Pflegeteam der eigenen Gesundheit Sorge tragen angesichts der vielen Todesfälle auf der Station? An jedem Anlass stellte sich eine Institution vor, griff die für sie relevanten Fragestellungen auf und stellte sie im Plenum zur Diskussion.

Als grösste Herausforderungen zeigten sich bei den vier Veranstaltungen die Themen Finanzierung, Ökonomisierung, Nachwuchsförderung/Personalsituation, Weiterbildung und Sorgekultur. palliative zh+sh will weiter an diesen Themen arbeiten und sie auf politischer Ebene weitertragen.

Neztlounge im Dezember 2016

Wie können Langzeit-Institutionen umfassende palliative Betreuung gewährleisten? Die letzte Netzlounge im 2016 sorgte für viel Gesprächsstoff. Das grösste Sorgenkind ist und bleibt die Finanzierung. An der Veranstaltung vom 1. Dezember 2016 erzählten Brigitte Riederer und Elisabeth Kunz von ihren Herausforderungen im Alterswohnheim «Am Wildbach» in Wetzikon. «Fixe Pflegetaxen können unsere Kosten unmöglich decken», sagte die Heimleiterin Riederer. Am Ende einer ausgiebigen und angeregten Diskussion zeigte sich deutlich: Die intensive Ökonomisierung im Care-Bereich, die fehlende Finanzierung und die fehlende Sorgekultur machen den Berufsleuten aus der Langzeitpflege sehr zu schaffen. Ähnliche Herausforderungen waren auch in den drei vorangegangenen Netzlounge-Veranstaltungen zum Thema Palliative Care in der Langzeitpflege zur Sprache gekommen.

Netzlounge im September 2016

Vier Mitarbeiterinnen des Pallivita Bethanien Zürich stellten das Angebot vor, das ab Mitte Oktober 2016 in einem neuen Haus in Zürich Altstetten eingerichtet wird. Mit einem umfassenden Betreuungsangebot mit spezialisierter Palliative Care für 16 Bewohnende richtet das Pallivita am neuen Standort ein Hospiz ein. Begleitend dazu wollen die Fachpersonen des Pallivita auch ausser Haus zur Verfügung stehen sowie multiprofessionelle Sprechstunden abieten und eine Palliative-Care-Bildungsakademie aufbauen.

Vor der Präsentation und Diskussion über die Herausforderungen des Pallivita Bethanien stellte Zita Ochsner die Ziele und Aktivitäten des Fachverbandes «LangzeitSchweiz» vor. Sie ist Mitglied im Vorstand des Verbandes.

Netzlounge im Mai 2016

Isabelle Weibel und Silvia Meier stellten an der Netzlounge vom 12. Mai 2016 das Pflegezentrum «Im Bächli» vor und erzählten von ihren aktuellen Herausforderungen. Die Einrichtung des Kompetenzzentrums Zürcher Unterland KZU ist gut auf die Bedürfnisse von Palliativpatienten ausgerichtet und pflegt seit langem eine entsprechende Grundhaltung. Mit spezialisierter Ausrichtung und breiter Palliative-Care-Grundhaltung beschäftigt sich auch die neue Fachgesellschaft Palliative Geriatrie FGPG, die sich an der Netzlounge kurz vorstellte.

Netzlounge im März 2016

Den Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe machte Andrea Ott, Co-Leitung Pflege, vom Zürcher Lighthouse. Sie stellte das Kompetenzzentrum und Hospiz vor und berichtete von aktuellen Herausforderungen im Pflegealltag. Die angregte Diskussion im Anschluss drehte sich vor allem um die Finanzierung, Versorgungs-Schnittstellen und das gesellschaftliche Umfeld.