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BEING THERE: Dokumentarfilm in Zürich angelaufen

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Filmemacher Thomas Lüchinger, Protagonisten aus dem Dokumentarfilm und Vertreterinnen von palliative zh+sh feierten zusammen mit zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern die Zürcher Premiere von «BEING THERE - DA SEIN». (Bilder: Werner Graf)

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BEING THERE - DA SEIN läuft ab dem 22. Januar 2017 jeweils am Sonntag in der Matinee im Kino Arthouse Movie 1.

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18. Januar 2017 / Medien
Am Sonntag, 15. Januar 2017 feierte der Dokumentarfilm «BEING THERE - DA SEIN» Premiere in Zürich. Anwesend waren der Filmemacher Thomas Lüchinger, Protagonistinnen und Protagonisten des Films sowie Vertreterinnen von palliative zh+sh.
Nachdem der Filmemacher Thomas Lüchinger seine Mutter in ihren letzten Wochen und Stunden begleitet hatte, war für ihn klar, dass er einen Film über das Sterben drehen wollte. «Meine Mutter zu begleiten war eine wichtige Erfahrung - aber auch noch in ihrem allerletzten Moment dabei sein zu dürfen, das war ein wirklich grosses Geschenk für mich», sagte Lüchinger an der Zürcher Premiere seines Dokumentarfims «BEING THERE - DA SEIN» vom vergangenen Sonntag im Arthouse Kino Picadilly. Im Anschluss an den Film sprachen er sowie Monika Obrist und Ilona Schmidt von palliative zh+sh über den Film und über die Rolle der Freiwilligen in der Begleitung Sterbender. Lüchinger stellt die Begleiterinnen und Begleiter in seinem Film in den Mittelpunkt. Vier Menschen aus vier Kulturkreisen, die Sterbende begleiten, werden im Film porträtiert. Fast alle der vier Protagonisten Alcio Braz aus Brasilien, Sonam Dölma aus Nepal, Ron Hoffmann aus den USA und Elisabeth Würmli aus der Schweiz waren an der gut besuchten Zürcher Premiere ebenfalls anwesend und beantworteten die Fragen der Zusachauerinnen und Zuschauer. Hoffmann hatte wegen einer starken Grippe absagen müssen.

«Ohne Freiwillige wäre die Betreuung nicht zu leisten»

Lüchinger erzählte, er habe diesem Film vier Jahre gewidmet, in denen er sich intensiv mit der Begleitung Sterbender auseinandersetzte, selber ein Seminar absolvierte und verschiedene Menschen kennenlernte, die sich die Begleitung von Schwerkranken zur Aufgabe gemacht hatten. Monika Obrist, Geschäftsführerin von palliative zh+sh sowie Präsidentin von palliative ch, betonte wie wichtig das Engagement der freiwilligen Begleiterinnen und Begleiter sei, um Schwerkranke und Sterbende auch in der Schweiz umfassend betreuen zu können. «Ohne sie wäre die Betreuung nicht zu leisten.» Ilona Schmidt, Co-Präsidentin von palliative zh+sh und Geschäftsführerein von Onko Plus sagte, freiwillige Begleitende nähmen in der Betreuung Schwerkranker sehr oft eine wichtige Rolle ein, indem sie ihre bestimmte Sicht auf die Situation einbrächten und manchmal auch zwischen den Beteiligten vermitteln könnten.

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