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Reformierte Kirche Kanton Zürich: Schwerpunkt zu Palliative Care

Reformierte Kirche Kanton Zürich: Schwerpunkt zu Palliative Care

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21. März 2014 / Politik
An der ordentlichen Versammlung der reformierten Kirchensynode vom 25. März im Zürcher Rathaus wird der Kirchenrat sich unter anderem mit 17 Massnahmen zum Thema Palliative Care befassen. Das Ziel: Palliative Care soll gefördert und in kirchliche Arbeitsfelder integriert werden.

Im Postulat von Synodalverein-Mitglied Rita Famos, reformierte Pfarrerin und Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz, wird gebeten zu prüfen, ob und wie in der Landeskirche ein Schwerpunkt Palliative Care. geschaffen werden soll.

Dieser Schwerpunkt soll sicherstellen, dass die Kirche Weiterbildungsangebote für Freiwillige im Bereich Sterbebegleitung anbietet, Kirchgemeinden im Aufbau von Freiwilligenteams für Sterbebegleitung unterstützt werden und dass Pfarrerinnen und Pfarrer in der Spezialseelsorge in Heimen und Spitälern unterstützt werden, professionelle Partner in der Umsetzung der Nationalen Strategie Palliative Care zu sein.

Im kirchenrätlichen Bericht zum Thema, der Ende 2013 verfasst wurde, sieht der Kirchenrat konkreten Handlungsbedarf in den Bereichen Bildung, Forschung und Seelsorge und Ökumene. So ist etwa ein Lehrstuhl oder eine Professur im Bereich Spiritual Care an der Universität angedacht. Erste Gespräche mit dem Dekanat der Medizinischen und Theologischen Fakultät haben bereits stattgefunden.

Generalvikar Josef Annen dazu in einem Gespräch mit der Katholischen Internationalen Presseagentur (Kipa): «Es braucht Ausbildungsmodule für die Mediziner und Theologen. Palliative Care ist eine hochanspruchsvolle Tätigkeit.»
Quelle: Kipa