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Richtlinien «Lebensende»: Stand der Arbeiten

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13. Februar 2017 / Politik
Eine Subkommission der Zentralen Ethikkommission (ZEK) überarbeitet die Richtlinien «Betreuung von Patientinnen und Patienten am Lebensende». Dabei geht es auch um die Klärung, wie Ärztinnen und Ärzte mit Anfragen zur Suizidhilfe umgehen. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses gab die ZEK am 9. Februar 2017 folgenden kurzen Bericht über den Stand der Arbeiten an den Richtlinien heraus:
Die Subkommission stützt sich bei der Revision der Richtlinien «Lebensende» auf die im Auftrag der SAMW durchgeführte Studie zur Haltung der Ärzteschaft zur Suizidhilfe. Sie hört zudem Experten aus dem In- und Ausland an und berücksichtigt die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms Lebensende (NFP 67). Folgende Eckpunkte stehen derzeit fest:

  • Der Geltungsbereich der Richtlinien wird sich nicht nur auf Patientinnen und Patienten am Lebensende beschränken, sondern alle medizinischen Entscheidungen im Umgang mit Sterben und Tod thematisieren.
  • Neu wird das Thema der Sterbewünsche vertieft behandelt.
  • Die Rolle der Ärzteschaft bei Anfragen zur Suizidhilfe ist derzeit noch Gegenstand der Diskussion.


Die SAMW hat bereits mehrfach eine Neuregelung der Beihilfe zum Suizid im Strafrecht abgelehnt. Eine Aufsichtsgesetzgebung über die Sterbehilfe-Organisationen hat sie hingegen befürwortet. Diese Haltung vertritt die SAMW nach wie vor.

SAMW