palliative zh+sh

Fachtagung 2017

Begleiten, verabschieden, erinnern – und weiterleben

Was brauchen betreuende Teams, Angehörige und Freiwillige?
Die Fachtagung 2017 fand am 14. Juni im Schulthesspark Zürich des Alterszentrums Hottingen statt und wurde von über 160 Teilnehmenden besucht.

Die nächste Fachtagung von palliative zh+sh findet am Mittwoch, 13. Juni 2018 wiederum im Schulthesspark statt.

Villa Sonnenberg, Sonnenbergstrasse 27
13 bis 17 Uhr


13 bis 13.45 Uhr:
«Onko Plus»: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus der Sicht der ambulanten Versorgung

13 bis 13.45 Uhr:
Palliativstation: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus der Sicht der stationären Versorgung

14 bis 14.45 Uhr:
«WaBe Knonaueramt»: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus der Sicht von Freiwilligen

14 bis 14.45 Uhr:
«Care Cafe» und Trauer: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus psychologischer Sicht und Vorstellung vom Care Cafe

15.15 bis 16 Uhr:
Palliativstation: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus der Sicht der stationären Versorgung

15.15 bis 16 Uhr:
«Geschichten intimer Beziehungen»: Buchvorstellung mit Autorin Evi Ketterer

16.15 bis 17 Uhr:
«WaBe Knonaueramt»: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus der Sicht von Freiwilligen

16.15 bis 17 Uhr:
«Care Cafe» und Trauer: Diskussionen zum Thema Pflegende Angehörige aus psychologischer Sicht und Vorstellung vom Care Cafe

Siehe auch: www.spitalaffoltern.ch/palliative-care-tag.htmlAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Taverne zur Krone, Kronenplatz 1
14 bis 17 Uhr


Podiumsgespräch mit

  • pflegende Angehörige
  • Patientin
  • Vertreterin des Alters- und Gesundheitszentrums Ruggacker
  • Vertreterinnen der katholischen und reformierten Kirche Dietikon
  • Vertreterin der Krebsliga


Moderation: Heidi Dazzi, Onkologin, Palliativmedizinerin und Vorstandsmitglied von palliative zh+sh

Ab 14 bis ca. 17 Uhr
In der Taverne zur Krone
Kronenplatz 1
8953 Dietikon

Ab 14 bis ca. 16.30 Uhr
Im «Schönbühl» Kompetenzzentrum für Lebensqualität
Ungarbühlstrasse 4
8200 Schaffhausen

Ab 14 bis ca. 17 Uhr
Im Quartierwohnzimmer am Postplatz
8623 Wetzikon

Ab 9 bis ca. 12 Uhr
Im Kongress- und Kirchgemeindehaus Liebestrasse
8400 Winterthur

Ab 9.30 bis ca. 12 Uhr
Im Haus aki
Hirschengraben 86
8001 Zürich

Ab 9.30 bis ca. 11.45 Uhr
Im GZ Oerlikon
Gubelstrasse 10
8050 Zürich

Ab 14 bis ca. 17 Uhr
Im sphères - bar, buch & bühne
Hardturmstrasse 66
8005 Zürich

Zwinglikirche, Hochstrasse 202
14.30 bis 17 Uhr


  • Vortrag zum Thema «Pflegende und betreuende Angehörige»
  • Erfahrungsberichte
  • Vorstellen von Angeboten und Dienstleistungen verschiedener Organisationen
  • Beratungen in Kleingruppen


www.palliative-schaffhausen.chAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Zur besseren Orientierung hat palliative ch die Angebote der Aus- und Weiterbildung in Palliative Care in fünf Niveaus eingeteilt. Die Niveaus A1 bis C bezeichnen Aus- und Weiterbildungen für die folgenden Gruppen:

  • Niveau A1: Personen, die gelegentlich in ihrem Berufsalltag mit chronisch kranken Menschen oder mit akuten Situationen am Lebensende konfrontiert sind. Diese Personen sind entweder in der Grundversorgung oder im Gemeinwesen tätig.


  • Niveau A2: Berufsfachleute im Gesundheitswesen, die gelegentlich palliative Patienten und deren Familien begleiten. Diese Fachleute sind in der Grundversorgung tätig.


  • Niveau B1: Sämtliche Berufsgruppen des Gesundheitswesens, die oft mit palliativen Situationen zu tun haben oder diese zum Arbeitsalltag gehören. Diese Fachleute bieten palliaitve Grundversorgung an.


  • Niveau B2: Berufsfachleute des Gesundheitswesens, deren Berufsalltag vor allem Palliative Care Situationen umfasst (Palliative Care Einrichtungen, Palliative Care Teams spitalintern/-extern) oder als Ressourcepersonen für Fachleute aus anderen Gebieten. Diese Fachleute bieten spezialisierte palliative Versorgung an.


  • Niveau C: Berufsfachleute des Gesundheitswesens, eigentliche Experten, die hochspezialisierte Palliative Care anbieten.


Die Niveaus A1 bis B1 entsprechen meist der allgemeinen und berufsorientierten Weiterbildung, die Niveaus B2 bis C der Hochschulstufe in formaler Bildung.

Formale Bildung führt jeweils zu einem offiziell anerkannten Abschluss. Beispielsweise ein Zertifikat, ein Diplom, ein Fachausweis oder ein anderer Abschluss, der mindestens eidgenössisch anerkannt ist. Zur formalen Bildung gehören auf Tertiärstufe (nach der Berufausbildung oder Maturität) die Bereiche «Höhere Berufsbildung» und «Hochschulstufe».

Zur nicht formalen oder informellen Bildung werden alle übrigen allgemeinen und berufsorientierten Weiterbildungen gezählt, die zu keinen anerkannten Abschlüssen führen. Sie sind je nach Berufskontext aber wichtig und zweckmässig.

Siehe Bildungssystem BBT:
www.sbfi.admin.ch/berufsbildung/01606/index.html?lang=deAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Die Lehrgänge der Höheren Fachschulen bauen meist auf einer abgeschlossenen Berufslehre auf. An Höheren Fachschulen vertiefen Berufsleute ihre Allgemeinbildung, frischen ihre Berufskenntnisse auf und qualifizieren sich in Organisation und Führung. Höhere Fachschulen vermitteln theoretische und praktische Kenntnisse für mittlere Kader.
Die Fachhochschulen bieten praxisbezogene Studiengänge auf Hochschulstufe an. Sie richten sich vor allem an Berufsleute, die die Lehre mit der Berufsmatura abgeschlossen haben und die eine hochwertige Spezialistenfunktion oder eine höhere Kaderfunktion anstreben. (Quelle: berufsberatung.sg.ch)

Der Ausbildungs-Master (oder konsekutiver Master) schliesst an den Bachelor an und zielt auf eine Verbreiterung und Vertiefung relevanter Inhalte der Grundausbildung ab. Er ist mit 90 bis 120 ECTS-Punkten dotiert.

Der Bachelor ist ein Erstabschluss auf Hochschulstufe. Zulassungsvoraussetzung ist in der Regel der schweizerische Maturitätsausweis oder ein als gleichwertig angesehenes Abschlusszeugnis. Der Bachelor ist ein erster anerkannter Studienabschluss, der es erlauben soll, in die Arbeitswelt oder in ein Master-Studium zu wechseln. Er ist Voraussetzung zur Aufnahme des Masterstudiums. In der Bachelorstufe müssen die Studierenden Leistungen von 180 ECTS-Punkten (Kreditpunkten) erbringen.

CAS heisst Certificate of Advanced Studies. Ein CAS ist in der Regel ein Modul eines ganzen MAS, dauert bis zu 2 Semester und wird mit 10-15 ECTS-Punkten gewertet. Es schliesst nach bestandener Qualifikation mit einem Zertifikat der Hochschule ab.

DAS heisst Diploma of Advanced Studies. Ein DAS ist der Abschluss eines Diplomkurses. Ein Diplomkurs stellt ein eigenständiges Studienprogramm dar, das 2 bis 4 Semester dauert und mit mindestens 30 ECTS-Punkten gewertet wird. Der Diplomkurs schliesst nach bestandener Qualifikation (inkl. Diplomarbeit, 5 ECTS-Punkte) mit einem Diplom der Hochschule ab. Ein DAS kann sich aus mehreren CAS zusammensetzen.

MAS hiesst Master of Advanced Studies. Ein MAS ist ein Weiterbildungsmaster und richtet sich an Personen, die nach der Ausbildung (mit Bachelor- oder Masterabschluss) schon in der Berufspraxis stehen und sich weiter qualifizieren möchten. Er dauert 4 bis 6 Semester und wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen (10 ECTS-Punkte). Der Leistungsnachweis beträgt insgesamt mind. 60 ECTS-Punkte. Oft setzt sich ein Master aus mehreren CAS und/oder DAS zusammen.

Dieser Master (exekutiver Master, auch EMBA bzw. MAS) richtet sich an Personen, die nach der Ausbildung (mit Bachelor- oder Masterabschluss) schon in der Berufspraxis stehen und sich weiter qualifizieren möchten. Dieses Studium unterscheidet sich damit vom Ausbildungs-Master, der an den Bachelor anschliesst. Er ist mit 60 bis 120 ECTS-Punkten dotiert.

Siehe «Was ist ein Weiterbildungs-Master?»

Siehe «Was ist ein Ausbildungsmaster?»

ECTS ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Es ist auf die Studierenden ausgerichtet und basiert auf dem Arbeitspensum, das diese absolvieren müssen, um die Ziele eines Studiengangs zu erreichen. Diese Ziele werden vorzugsweise in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Fähigkeiten festgelegt. Das Arbeitspensum der Studierenden wird in Kreditpunkten oder Credits ausgedrückt:

  • 1 Kreditpunkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 25 – 30 Stunden
  • 60 Kreditpunkte werden für ein Studienjahr (Vollzeit) vergeben
  • 180 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Bachelordiploms und
  • 90 bis 120 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Masterdiploms nötig


(Quelle: Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten)

Meist wird unter Ausbildung die Erstausbildung (üblicherweise die berufsbefähigende Ausbildung) verstanden. Weiter- und Fortbildungen werden nach der Ausbildung absolviert. Auch zwischen Weiter- und Fortbildungen wird oftmals unterschieden, doch sind die Definitionen nicht einheitlich, was zu Missverständnissen führt. Deshalb wird auf dieser Plattform von palliative zh+sh nicht zwischen den verschiedenen Begriffen unterschieden. Die Rede ist hier grundsätzlich von Weiterbildung. Dieser Begriff gilt für alle hier erfassten Angebote gleichermassen.

Hochschulabschluss und Berufspraxis sind Grundlagen für den Weiterbildungs-Master. Interessierte können nach einem Äquivalenzverfahren auch ohne diese formalen Voraussetzungen aufgenommen werden. Dies geschieht aufgrund des eingereichten Dossiers («sur dossier»), mit dem die Gleichwertigkeit anderer Aus- und Weiterbildungen sowie der Berufs- und Lebenserfahrung geprüft wird.
(Quelle: Glossar Kalaidos)

KSW, Brauerstrasse 1
14 bis 17 Uhr


In der Aula des Kantonsspitals Winterthur finden verschiedene Referate und Präsentationen statt:

  • Frühzeitiger Einsatz von Palliative Care (Dr. Veronika Nagy)
  • Kompetenzzentrum für Palliative Care KSW (Franziska Trüb)
  • Mobiles Pallitaitve Care Team Winterthur und Umgebung (Christoph Schürch)
  • Begegnungszentrum «Turmhaus» und Krebsliga ZH (Antje Mirwald)
  • Verein Begleitung Kranker Winterthur Andelfingen (Patricia Rohrbach Graf)


15.30 bis 15.50 Uhr: Pause und Raumwechsel

Anschliessend bleibt viel Zeit für Fragen und Gespräche mit verschiedenen Fachpersonen bei Kaffee und Kuchen. Ein Stand der Alzheimervereinigung bietet zusätzliche Informationen.

Residenz Neumünster Park, Neuweg 12
14 bis 17 Uhr


Details folgen.

Freitag, 13.10.2017, Sphères, Hardturmstrasse 66

»Reden über Demenz«: Buchvorstellung und Diskussion


ab 18.30 Uhr: Eintreffen
19.00 Uhr: Gespräch mit Dr. med. Roland Kunz (Palliativmediziner und Chefarzt der universitären Klinik für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid in Zürich), Monika Obrist (palliative zh+sh), Angelika U. Reutter (M. A. in Psycholgie, dipl. Psychosynthese-Therapeutin); dazwischen Lesung aus Buch »Reden über Demenz« (rüffer & rub), Elena Ibello
20.00 Uhr: Apéro

Moderation: Anne Rüffer

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: oder 044 381 77 30

Buch »Reden über Demenz«: www.ruefferundrub.ch/verlag/r-r-cares/item/468-reden-ueber-demenzAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Palliative Care bietet Hilfe für Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. Sie kämpft nicht gegen die Krankheit, sondern ermöglicht ein besseres Leben mit der Krankheit. Palliative Care sorgt für die Betreuung von Patientinnen und Patienten, die an einer unheilbaren oder lebensbedrohlichen Krankheit leiden sowie für die Betreuung ihrer Angehörigen. Angehörige werden bei Bedarf auch über die Sterbephase hinaus begleitet.

Ein Notfallplan soll helfen, in Notfallsituationen richtig zu reagieren. Er zeigt auf, welche Massnahmen wichtig und richtig sind. Im Notfallplan festgehalten werden:

  • Notfallnummern der Personen, welche an der Betreuung und Behandlung des Patienten oder der Patientin beteiligt sind und in einer Notfallsituation erreicht werden können
  • der von der Patientin oder dem Patienten gewünschte Notfallstatus
  • die Erkrankung der betroffenen Person, ihre Behandlungen und Medikamente
  • Beschreibung möglicher Notfallsituationen
  • Massnahmen und Therapien für die verschiedenen Notfallsituationen
  • Medikamentenliste

Formen des Leidens: körperliches, psychisches, persönliches und existentielles Leiden - Hintergründe von Sinnlosigkeitsgefühlen - Ansätze zur Begleitung bei der Leidensbewältigung -Impulse zur Gesprächsführung am Krankenbett - Gelegenheit zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Leid – Gestaltung von Teamgesprächen und Praxissituationen.

A) Sterbende begleiten. Kurs für Angehörige

Christine Süssmann

In der Begleitung von Sterbenden fühlen sich Angehörige manchmal verunsichert. Angenommen, es gäbe einen Kurs, mit dem man sich auf eine solche Situation vorbereiten könnte: Was müsste dieser sinnvollerweise beinhalten? Angeleitetes Brainstorming. Die Ergebnisse werden von Friedhof Forum und palliative zh+sh eventuell dazu verwendet, ein entsprechendes Angebot umzusetzen.

B) Den letzten Dienst erweisen: Der pflegerische Umgang mit Verstorbenen

Rosa Grunder und Katri Eskola

Die Versorgung von Verstorbenen ist bei manchen Pflegenden eine wenig beliebte Aufgabe. Für andere ist sie ein wichtiger Teil der Pflege eines Menschen bis zu seinem Tode und eine Möglichkeit, Abschied zu nehmen. Welche Pflegepraxis ist im Umgang mit Verstorbenen üblich, wie hat sie sich entwickelt? Wie werden Angehörige einbezogen? Welche (Pflege-)Rituale helfen beim Abschiednehmen? Reflexion, Erfahrungsaustausch, Diskussion.

C) Vom Umgang mit Trauer und Verlust
«Alle seine Lebtage muss man auch sterben lernen» (Seneca)

Wolfgang Weigand

Schwerkranke Menschen bis zu ihrem Lebensende zu begleiten, ist sehr anspruchsvoll. Trotz professioneller Distanz berührt dies manchmal stark: Es sind Abschiede, die tief verbinden, aber auch belasten können. Wie gelingen Abschied und Trauer – kann man dies lernen? Was bedeuten solche Verluste für eigene Grenzen im Leben? Und welche Rituale können dabei helfen, Abschied für andere, aber auch für sich selber, zu gestalten?

D) Dignity Therapy: eine kurze psychotherapeutische und existenzielle Intervention

Josef Jenewein

Dignity Therapy ist eine kurze psychotherapeutische und existenzielle Intervention für Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen. Die Durchführbarkeit und Wirksamkeit dieser Intervention wird gegenwärtig im Rahmen einer Studie untersucht. Im Workshop stellt Prof. Jenewein die Dignity Therapy vor und berichtet an konkreten Beispielen von ersten Erfahrungen .

In der Palliativversorgung ist die Gefahr einer Verschlechterung des Gesundheitszustands und dadurch der Bedarf, Notfallsituationen sorgfältig zu planen, allgegenwärtig. Schon seit über zehn Jahren bringt der Palliativmediziner und Anästhesist Dr. med. Andreas Weber medizinisches Fachwissen und praktische Erfahrungen und Erkenntnisse in eine systematische Notfallplanung ein, die es ermöglichen, absehbare Komplikationen frühzeitig mit den Patienten oder Patientinnen und ihren Angehörigen oder ihren betreuenden Personen zu besprechen und mögliche Massnahmen festzulegen, um für künftige Notfallsituationen vorbereitet zu sein. Er hat das Angebot der Patientenverfügung «plus» mit der «ACP-NOPA-Applikation» mitentwickelt.

Die Einbeziehung von Angehörigen und nahestehenden Bezugspersonen ist integraler Bestandteil der Palliative Care. Sie sind Partner_innen, die bei der Planung von Behandlung, Pflege und Begleitung unterstützen und helfen.

Pflegefachpersonen und verwandte Gesundheitsberufe, die Patient_innen in existentiellen Fragen begleiten und betreuen, Pflegende mit Ausbildungsverantwortung für Studierende.

Voraussetzungen: Pflege- und Betreuungserfahrung oder Erfahrung in der Begleitung von Patient_innen in existentiellen Lebensfragen. In Ausbildung stehende Fachpersonen auf Anfrage möglich.

Bischofberger Iren
Prof. Dr., Programmleiterin «work & care», Prorektorin und Studiengangleiterin MSc in Nursing , Kalaidos Fachhochschule Gesundheit.

Eskola Katri
Pflegeexpertin für Pädiatrie am Stadtspital Triemli.

Eychmüller Steffen
Prof. Dr. med., Ärztlicher Leiter des Palliativzentrums im Inselspital Bern und Inhaber des Stiftungslehrstuhls Palliative Care der Universität Bern.

Grunder Rosa
Pflegeexpertin für Palliative Care im Konsiliardienst Palliative Care am Stadtspital Triemli.

Jenewein Josef
Prof. Dr., Psychoonkologe und Leiter der Konsiliar-Liaisonpsychiatrie, Leitender Arzt Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UniversitätsSpital Zürich.

Mettner Matthias
Dr., Studien- und Geschäftsleiter von «Palliative Care und Organisationsethik – interdisziplinäre Weiterbildung» in Meilen. Mettner ist Sozialwissenschaftler und Theologe.

Müggler Elisabeth
Ordensmitglied der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Kloster Ingenbohl, Mitbegründerin und Leiterin von «wabe Limmattal», ehemalige Altersseelsorgerin in Schlieren und Dietikon.

Smeding Ruthmarijke
Dr., Psychologin, Dozentin in den Niederlanden und Deutschland, unter anderem für das interdisziplinäre, dynamische Gezeitenmodell® «Trauer erschliessen». Senior Education Psychologist am Marie Curie Palliative Care Institute an der Universität Liverpool. Ruthmarijke Smeding promovierte über die speziellen Unterrichtsaspekte bei Palliative- und Trauerbegleitung.

Süssmann Christine
lic.phil., Kulturwissenschaftlerin, Leiterin des Friedhof Forums in Zürich, Inhaberin von Süssmann Coaching; frühere berufliche Stationen waren u. a. die Galerie Beyeler in Basel, Expo.02 in Yverdon und das Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Wahrer Margarita R.
Freischaffende Schauspielerin.

Weigand Wolfgang
Dipl. theol., diplomierter Erwachsenenbildner und Coach, begleitet in eigener Praxis Menschen bei Trauer und Verlust, gibt Schulungen in Trauerkompetenz und gestaltet kirchlich unabhängige Abschiedsfeiern.

Manche Spitäler bieten Palliativ-Abteilungen. Zusätzlich gibt es mobile Palliative-Care-Teams, die Betroffene zu Hause begleiten oder in Alters- und Pflegeheimen oder peripheren Spitälern besuchen. Weitere Informationen zu Palliative-Care-Einrichtungen in Ihrer Nähe finden Sie in der Adressdatenbank auf unserer Website.

Der Notfallplan gehört zur Patientin resp. zum Patienten. Damit der Notfallplan in einer Notfallsituation auffindbar ist, wird empfohlen, ihn in einer Notfallbox beim Patientenbett oder zuhause in der Küche abzulegen. In der Notfallbox können gleichzeitig die verordneten Medikamente aufbewahrt werden.

Palliative Care wird bei chronischen Krankheiten angewendet. Das sind alle Krankheiten, die sich langsam entwickeln und lange andauern. Zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, COPD, Parkinson, Krebs, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Apoplex, Schizophrenie, Demenz, Epilepsie, Gicht, Rheuma, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. All diese Erkrankungen zeichnen sich durch einen langwierigen Verlauf aus, der in der Regel mit Komplikationen verbunden ist und nicht selten mit geringer Lebenserwartung einhergeht. Sie erfordern eine kontinuierliche medizinische Versorgung.

Zielpublikum
Die Tagung richtet sich an Fachpersonen, Leistungserbringer, Angehörige und Freiwillige aus allen Versorgungsbereichen.

Credit Points
SGAM: volle Fortbildungsdauer

Veranstaltungsort
Alterszentrum Hottingen, Schulthesspark, Freiestrasse 71, 8032 Zürich

Anreise
Wir bitten Sie, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen (Tramlinie 3 und 8 bis Haltestelle Hottingerplatz).

Der Notfallplan wird vom Hausarzt, der Hausärztin oder vom Palliativteam angepasst, wenn sich die gesundheitliche Situation der betroffenen Person verändert hat oder wenn sie ihr Therapieziel ändern möchte.

Ja. Der Dachverband palliative ch sorgt in einer Arbeitsgruppe für den steten Ausbau von Qualität und Professionalisierung im Bereich der Palliative Care. Dazu wurden Standards erarbeitet, um das Niveau der Ausbildung zu präzisieren und an internationale Empfehlungen anzupassen. Viele Bildungsangebote im palliativen Bereich haben bereits dieses Anerkennungsverfahren durchlaufen. Sie richten sich nicht nur gezielt an Ärztinnen und Ärzte, sondern an alle in die Palliative Care eingebundenen Berufsgruppen.

Eine weitere ständige Arbeitsgruppe von palliative ch bemüht sich seit vielen Jahren, die Qualität von spezialisierten Leistungserbringern im Bereich Palliative Care in der Schweiz zu überprüfen und zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde der Schweizerische Verein für Qualität in Palliative Care gegründet. Der Verein verleiht geeigneten Institutionen ein Label für die Anerkennung der Qualität in der Palliative Care. Dazu wird die Leistungsqualität stationärer und ambulanter/mobiler Einrichtungen und Dienste für Palliative Care durch kompetente Auditorinnen und Auditoren vor Ort überprüft. Die Liste dieser anerkannten Einrichtungen wird periodisch veröffentlicht.

Weitere Informationen zu Palliativ Care-Angeboten in Ihrer Nähe finden Sie in der Adressdatenbank auf unserer Website.

Dorothee Bürgi, PhD, dipl. Pflegefachfrau, Psychologin FH; selbständige Beraterin und Coach; Seminar- und Vortragstätigkeit im Bereich Healthcare, Ethik und Spiritual Care; Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE-Int), Wien; Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich ethische Fragen und Entscheidungsfindung am Lebensende, Dialog Ethik, Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Zürich; Geschäftsführung der Existential Training & Leadership Academy, Wien-Zürich; Mitherausgeberin Leidfaden – Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer.
www.dorothee-buergi.chAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Monika Obrist, dipl. Pflegefachfrau, Weiterbildung in Palliative Care, MSc in Organisationsentwicklung und Organisationsethik, jahrelange Führungstätigkeit in der Spitex Stadt Zürich und im Zürcher Oberland, Initiantin der Fachstelle für Palliative Care in der Spitex Stadt Zürich und verschiedener anderer Projekte im Bereich Palliative Care, Co-Präsidentin und Geschäftsleiterin von palliative zh+sh.
www.pallnetz.chAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster

Kosten inkl. Mittagessen, Kaffee, Getränke
CHF 240.— für Mitglieder
CHF 280.— für Nichtmitglieder

Frühbucherrabatt bis 26.3.2017
CHF 220.— für Mitglieder
CHF 260.— für Nichtmitglieder

Im Kanton Zürich bieten verschiedene Spitäler, Hospize, Spitexdienste und Hausärztinnen und -ärzte seit September 2017 Beratungen mit der neuen «ACP-NOPA-Applikation» an. Für diese Beratungen wurden Fachpersonen speziell geschult.

Für eine Vermittlung oder weitere Informationen:

Monika Obrist
palliative zh+sh
Tel. 044 240 16 20

Online über das Anmeldeformular (Link unten)
Per Post mit Anmeldetalon (siehe Tagungsprogramm pdf): palliative zh+sh, Arterstrasse 28, 8032 Zürich

Anmeldeschluss ist der 6. Juni 2017.

Die Anmeldungen für die Fachtagung 2017 werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet. Nach dem Eingang erhalten Sie eine Rechnung als Bestätigung.

Annullierung
Bei Abmeldung später als drei Wochen vor der Tagung verrechnen wir 50 Prozent der Tagungsgebühr, ausser wenn ein_e Ersatzteilnehmende_r gefunden wird. Bei Nichterscheinen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.

Ja. Kinder benötigen Palliative Care zwar seltener als Erwachsene, doch sie können es genauso in Anspruch nehmen. Palliative Care ist an keine spezielle Diagnose oder ein gewisses Alter gebunden. Die spezialisierte Pädiatrische Palliative Care befindet sich vielerorts noch im Aufbau.

CHF 450.- /Person Seminarkosten

Unterkunft:
CHF 395.- /Person im Einzelzimmer inkl. 2 Mittagessen, 1 Nachtessen (ohne Getränke), Kaffeepausen

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung. Die Seminar- und Unterkunftskosten sind bis 30 Tage vor Kursbeginn zu bezahlen.

Annulationsbedingungen:
Die Anmeldung (online oder schriftlich) ist verbindlich. Abmeldungen müssen schriftlich erfolgen. Wir erlauben uns, bei Abmeldungen folgende Kosten (Seminarkosten und Unterkunft/Verpflegung) in Rechnung zu stellen:
14 – 2 Tage vor dem Kursdatum CHF 300.00,
später als 48 Std. vor dem Kursbeginn volle Kurs- und Unterkunftskosten.

Falls Sie eine/n Ersatz-Teilnehmende/n anmelden, entfallen diese Kosten.

Es ist ein Akt der Selbstbestimmung, die letzten Tage oder Wochen in vertrauter Umgebung zu verbringen. Der oder die Patient_in behält seinen oder ihren Platz in der Familie und ist nicht von geliebten Menschen getrennt. Bei zunehmender Verwirrtheit kann die gewohnte Umgebung stabilisierend wirken. Der Abschied von der vertrauten Umgebung erleichtert das Abschliessen mit persönlichen Dingen und das Akzeptieren des Sterbens. Zudem hat der oder die Sterbende vertraute Bezugspersonen und nicht mit jeder Schicht wechselndes Pflegepersonal wie etwa in einem Spital.