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1,4 Millionen für die Verbesserung der Palliative Care

1,4 Millionen für die Verbesserung der Palliative Care

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Ist überzeugt von der Richtigkeit des eingeschlagenen Weges, Monika Obrist, Geschäftsführerin palliative zh+sh und Präsidentin palliative ch: «Die Stadt Zürich übernimmt Verantwortung und will das Versorgungsnetz für Palliative Care nachhaltig stärken. Das ist vorbildlich!»

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05. November 2018
Sechs Massnahmen sollen dazu beitragen, die allgemeine und spezialisierte Palliative Care-Versorgung und deren Zugänglichkeit effektiv und nachhaltig zu verbessern. Dafür hat der Zürcher Stadtrat 1,4 Millionen Franken gesprochen. Die erkannten Lücken sollen damit geschlossen werden.
Eine gute Nachricht für schwer und unheilbar kranke Menschen, die in der Stadt Zürich leben: Sie können künftig auf ein verlässliches Palliative Care-Versorgungsnetz zählen. Monika Obrist, Geschäftsführerin palliative zh+sh: «Die Stadt Zürich übernimmt Verantwortung und will das Versorgungsnetz für Palliative Care nachhaltig stärken. Das ist vorbildlich!» Eine Verstärkung insbesondere der ambulanten ärztlichen Palliativversorgung ermöglicht, schwer und unheilbar kranke Menschen länger zu Hause professionell zu betreuen. Zudem sollen die Palliative Care-Fachleute von Spitälern, Heimen und Spitex enger und verbindlicher mit den Grundversorgern zusammenarbeiten. Dabei sollen auch Sozialdienste, Seelsorgende und Therapeuten einbezogen werden.

Verbesserungspotenzial erkannt

Dank den mobilen Palliative Care-Teams sind Patientinnen und Patienten zu Hause gut versorgt. Verbesserungspotential gebe es hingegen für Patientinnen und Patienten in Langzeitpflege-Institutionen ohne ausgebildete Palliative Care-Fachpersonen. Zudem herrsche im ambulanten Bereich der spezialisierten Palliative Care ärztlicher Fachkräftemangel. Deshalb fehle den Patienten zu Hause oder in einer Langzeitpflege manchmal die notwendige fachärztliche Unterstützung, informiert die Stadt Zürich in ihrer Medienmitteilung. Auch für die mobilen Palliative Care-Teams sei ohne ausreichende fachärztliche Unterstützung optimales Handeln zeitweilig schwierig.

Kompetenzen stärken und Angebote weiterentwickeln

In ihrer Mitteilung hält die Stadt Zürich weiter fest, dass, um die Palliative Care-Versorgung für die städtische Bevölkerung zu stärken, sechs Massnahmen während einer dreijährigen Pilotphase umgesetzt und evaluiert würden:

Als erste Massnahme sollen die städtische Bevölkerung, die Betroffenen und ihre nahestehenden Bezugspersonen bei relevanten Kontakten über Palliative Care und die vorhandenen Angebote informiert werden. Um die Palliative Care in der medizinisch-pflegerischen Grundversorgung der Stadt Zürich stärken, bietet das Kompetenzzentrum für Palliative Care des Stadtspitals Waid diesen Fachpersonen Informations- und Bildungsangebote an, was die zweite Massnahme bildet.

Die Dienstabteilungen sowie die Vertragspartner des Gesundheits- und Umweltdepartements, welche Palliative Care-Patientinnen und -Patienten betreuen, werden Palliative Care in ihren Konzepten stärker verankern, was als dritte Massnahme genannt wird, gefolgt von der vierten: Die Umsetzung dieser Konzepte im Alltag gewährleistet, dass betroffene Patientinnen und Patienten allgemeine Palliative Care erhalten.

Die mobilen Palliative Care-Teams in der Stadt Zürich werden durch einen medizinischen Palliative Care-Dienst unterstützt um Patientinnen und Patienten sowohl zu Hause als auch in Langzeitinstitutionen zu versorgen. Dadurch können Patienten in ihrer gewohnten Umgebung durch Palliative Care-Spezialistinnen und -Spezialisten betreut und belastende Verlegungen möglichst vermieden werden. Diese beiden Massnahmen runden das Paket ab.
Medienstelle Stadt Zürich, palliative zh+sh, cbu