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«Über das Sterben zu sprechen ist wichtig» (Video)

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11. Mai 2017 / Medien



Ilona Schmidt ist es wichtig, mit ihrer Familie und mit ihren Freunden über das Sterben sprechen zu können, damit ihre Liebsten wissen, was ihr wichtig ist. Sie sagt: «Über das Sterben zu sprechen ist wichtig, weil es ein Teil des Lebens ist.»

Nachdem sie die Bilder von Walter Schels in der Ausstellung «Noch mal leben vor dem Tod» in Zürich gesehen hat, gehen ihr viele Gedanken durch den Kopf. «Dieses Bewusstsein, dass eigentlich jeder Tag ein kostbarer Tag ist. Weil man weiss nicht, wann es fertig sein kann.»
«Über das Sterben zu sprechen ist wichtig, weil es ein Teil des Lebens ist.»
Ilona Schmidt

Das Buch «Reden über Sterben» gibt Anregungen, um über das Sterben nachzudenken und darüber mit anderen ins Gespräch zu kommen. Letztlich wäre es wünschenswert, dass Menschen mit ihren Nahestehenden auch über Wünsche und Vorstellungen für die letzte Lebensphase sprechen. Denn nur wenn das Umfeld weiss, was sich eine betroffene Person wünscht, kann eine letzte Lebensphase entsprechend gestaltet werden. «Reden über Sterben» ist im Handel erhältlich.

Ausstellung «Noch mal leben vor dem Tod»

Die Ausstellung «Noch mal leben vor dem Tod» mit Fotos von Walter Schels und Texten von Beate Lakotta fand vom 8. Oktober bis 18. November 2016 in Zürich statt. Zur Vernissage veröffentlichte palliative zh+sh zusammen mit dem Verlag rüffer & rub das Buch «Reden über Sterben». Für palliative zh+sh führten Julian Quentin und Anne Rüffer verschiedene Videointerviews zum Thema mit Besucherinnen und Besuchern. Sie werden hier nach und nach veröffentlicht.
palliative zh+sh, Julian Quentin / Anne Rüffer